Kompetenzen und Pflichten des Coaches
Kompetenz und Pflicht des Coaches
Weil jeder Stärken und Schwächen hat kann auch der Coach nicht der Allmächtige sein. Dennoch sollte der Coach die beruflichen Fähigkeiten bei der Arbeit mit Menschen zeigen. Die Persönlichkeit des Coaches, seine "menschliche Qualifikation", seine Grundeinstellung zum Leben sowie das Vertrauen zwischen Coach und Klienten sind essentiell für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Vertrauen sie ihrer Intuition. Spricht Trainer in Ihrer Sprache? Sind sie verärgert? Versteht der Coach, wovon Sie sprechen?
Die Pflichten des Coaches
Der Coach hilft Ihnen, Ihre Persönlichkeit zu gestalten. Er hinterfragt alle i hre Gewohnheiten, Ansichten, Überzeugungen, die Grundeinstellung zum Leben und die bestehende Struktur, um die gewünschte Veränderung zu ermöglichen. Die Qualität des Coachings wächst und fällt mit Coache-Reife und Risikobereitschaft. Durch das konsequente Zeigen auf die persönliche Verantwortung kann der Coach eine negative Einstellung des Klienten "riskieren". Hier muss der Coach klar sein - denn nur so kann er seinem Klienten, der neben dem Wunsch nach Veränderung auch ein Gefühl der Sicherheit haben möchte, eine Konstante auf dem Weg des Veränderungsprozess bietet.
Der Coach hört ihnen zu und versteht sie (Empathie)
Der Coach stellt Ihnen Fragen, die eine andere Art des Denkens fördern (dies führt zum Selbstbewusstsein). Der Coach sucht und findet Lösungen mit Ihnen zusammen und vertraut Ihren Fähigkeiten. Damit der Coach das schafft, muss er sich auch persönlich entwickeln. Daher muss er nach seinen eigenen Werten und Prinzipien leben und seine Stärken und Schwächen selbst in die Hand nehmen können.
"Ego-Leere" beim Coaching
Der Coach muss sich voll und ganz auf den Klienten konzentrieren, das heißt nach seinem "freien persönlichen Wunsch" (ohne Vorurteile oder die eigene Meinung weitergeben wollen). Was sich hier sehr einfach anhört, ist für die Konsistenz im Coaching Prozess eine große Herausforderung.
Ein guter Coach:
- redet nicht über seine eigenen Erfolgsgeschichten. Das kann Spaß machen und stärkt das Selbstvertrauen, bringt aber keinen Mehrwert für den Klienten
- übt keinen Druck auf den Klienten aus ein bestimmten Verhalten zu entwickeln (das sollst du so und so tun) und er bietet auch keine Lösung an. Damit würde er seine Meinung auf den Klienten projizieren und es ihm nicht ermöglichen, seine eigenen Optionen zu identifizieren
- gibt dem Kunden nicht das Gefühl: "Du bist nicht in Ordnung, aber mach dir keine Sorgen, ich werde es OK machen". Dieses schränkt das Selbstbewusstsein des Klienten ein.
- stellt viele Fragen!